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Strafrecht

Der Schwerpunkt der Kanzlei liegt auf dem Strafrecht und der Strafverteidigung. Ein Ermittlungsverfahren ist für jeden Betroffenen stets mit Stress verbunden. Insbesondere, wenn man von der härtesten Maßnahme der Ermittlungsbehörden betroffen ist und in Untersuchungshaft sitzt. Diese Situation verändert das berufliche und private Leben, wie man es bisher kannte, grundlegend. In dieser Situation ist es besonders wichtig eine Verteidigerin zu haben, die sich neben einer optimalen Strafverteidigung auch um die Belange der Familienangehörigen kümmert und mit dem beruflichen Umfeld in Kontakt bleibt.

 

Jugendstrafrecht

Im Jugendstrafrecht steht nicht die Strafe an sich, sondern der Erziehungsgedanke im Vordergrund. Dieser ist Ausdruck der Idee, dass es für Jugendliche und Heranwachsende typisch ist, Grenzen aus zu testen und sogenannte Jungendverfehlungen zu begehen.

Das Jugendstrafrecht ist auf Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr, sowie auf Heranwachsende (von den 18.- 21. Lebensjahren) anwendbar, sofern bei einem Heranwachsenden so genannte Reifeverzögerungen vorliegen oder nicht auszuschließen sind.

Meist werden im Jugendstrafrecht Rechtsfolgen wie Sozialstunden, Verhaltenskurse, Drogenberatung, Freizeitarrest oder ähnliches im Hinblick auf den Erziehungsaspekt ausgesprochen.

In den letzten Jahren erden jedoch immer wieder Stimmen laut, die von den Jugendrichtern ausgesprochenen Strafen für nicht ausreichend und zu milde erachten. Es wird ein strengeres Jugendstrafrecht, teilweise sogar dessen Abschaffung gefordert. Auf Grund dieser Stimmung, von der auch die Gerichte nicht verschont bleiben, empfiehlt es sich zunehmend auch für Verfahren im Jugendstrafrecht einen Strafverteidiger zu beauftragen.

Die Verteidigung von Jugendlichen liegt mir besonders am Herzen. Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass junge Menschen, die einmal Mist gebaut haben, dadurch nicht ihre Zukunft verbauen.

 

Betäubungsmittelstrafrecht

Das Betäubungsmittelstrafrecht umfasst sämtliche Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die im Zusammenhang mit unerlaubten Betäubungsmitteln stehen.

Eine Besonderheit des Betäubungsmittelstrafrechts ist die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG. Oft wird Betroffenen von den Ermittlungsbehörden der Eindruck vermittelt, man könne den eigenen Hals retten, wenn man nur genug andere „hinhängt“. Hier gilt der Grundsatz, dass man sich erst nach anwaltlicher Beratung und sorgfältiger Abwägung entscheiden sollte, ob man sich  zur Sache äußern will oder nicht. Häufig werden ohne Aktenkenntnisse Aussagen gemacht, die sich schnell zu einem Bumerangeffekt entwickeln können.

Im Rahmen der Strafverfolgung kann der Grundsatz Therapie statt Strafe Anwendung finden. Hier berate und unterstütze ich Sie hinsichtlich einer erforderlichen Drogentherapie. Gerne vermittle ich Ihnen Kontakte zu Drogenberatungen und Therapieeinrichtungen.  

Darüber hinaus sind im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelstrafrecht immer außerstrafrechtliche Folgen zu beachten. So kann ein Verstoß den Entzug der Fahrerlaubnis durch das Gericht, aber auch durch die Verwaltungsbehörden nach sich ziehen.

 

Strafvollzug

Unter dem Begriff des Strafvollzugs versteht man die Durchführung freiheitsentziehender Kriminalsanktionen. Der Strafvollzug umfasst demnach die Freiheitsstrafe, Jugendstrafe und freiheitsentziehende Maßregeln der Besserung und Sicherung.

Während sich viele Kanzleien darauf beschränken im lediglich im Strafverfahren tätig zu werden, vertrete ich auch während des Strafvollzugs nachhaltig Ihre Interessen gegenüber der Haftanstalt sowie der zuständigen Strafvollstreckungsbehörde, denn auch hier lässt sich mit der richtigen Herangehensweise einiges bewirken.

Dies gilt ins besonders für:

- Haftaufschub

- vorzeitige Entlassung  (Antrag auf Halbstrafe,  Antrag auf 2/3 Strafe)

- Haftlockerung (Ausgang)

- Urlaub

- Disziplinarmaßnahmen

- Verlegung in eine andere Haftanstalt

- Verlegung in den offenen Vollzug

- Verlegung zu Ausbildungszwecken

 

Zeugenbeistand/ Nebenklage/ Adhäsionsverfahren

Zeugen sind in Strafverfahren enormen Interessenkonflikten ausgesetzt. Unter Umständen kann sich der Zeuge durch eine Aussage selbst strafrechtlich Belasten. Eventuell steht ihm ein Aussageverweigerungsrecht zu, weil der Zeuge mit dem Angeklagten verwandt oder verschwägert ist.

Gerade in Fällen, in denen Opfer von sexueller Gewalt oder Kinder aussagen müssen, kann eine Aussage belastend, sogar traumatisch sein.

In diesen Fällen ist es stets ratsam einen Rechtsanwalt als Zeugen- bzw. Vernehmungsbeistand zu Rate zu ziehen.

 

Die Möglichkeit der Nebenklage sichert den Opfern von Straftaten die Möglichkeit, sich aktiv am Hauptverfahren gegen den Angeklagten zu beteiligen.

Im Regelfall sind die von einer Straftat Betroffenen lediglich als geschädigte Zeugen in das Verfahren einbezogen. Schließt sich jedoch ein Betroffener der durch die Staatsanwaltschaft erhobenen Anklage als Nebenkläger an, gewährt das Gesetz ihm zahlreiche Rechte aktiv am Prozess Teil zu nehmen. Allen voran das Recht, Einsicht in die Verfahrensakte zu nehmen, das Recht auf Anwesenheit während der gesamten Hauptverhandlung, das Recht Beweisanträge zu stellen, den Angeklagten selbst und andere Zeugen im Rahmen deren Vernehmung zu befragen und zum Einlegen von Rechtsmitteln (Berufung, Revision, Beschwerde). In bestimmten Fällen besteh ein gesetzlicher Anspruch des Opfers auf gerichtliche Bestellung eines Rechtsanwaltes als Beistand.

 

Das Adhäsionsverfahren dient der vermögensrechtlichen Wiedergutmachung von finanziell Geschädigten (auch Schadensersatz). Der Vorteil dieses Verfahrens ist insbesondere, dass dem Geschädigten in geeigneten Fällen ohne aufwendiges zivilrechtliches Verfahren ein Vollstreckungstitel gegen den Täter verschafft werden kann.

 

Gerne übernehme ich auch die Vertretung von Geschädigten und kämpfe für deren Rechte.

Die Möglichkeit der Nebenklage sichert den Opfern von Straftaten die Möglichkeit, sich aktiv am Hauptverfahren gegen den Angeklagten zu beteiligen.